{"id":617,"date":"2020-07-01T14:23:00","date_gmt":"2020-07-01T12:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/?p=617"},"modified":"2020-10-01T14:24:16","modified_gmt":"2020-10-01T12:24:16","slug":"reise-zum-ich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/reise-zum-ich\/","title":{"rendered":"Reise zum Ich"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/IMG_4755-300x300.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-618\" srcset=\"https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/IMG_4755-300x300.jpeg 300w, https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/IMG_4755-1024x1024.jpeg 1024w, https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/IMG_4755-150x150.jpeg 150w, https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/IMG_4755-768x768.jpeg 768w, https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/IMG_4755-1536x1536.jpeg 1536w, https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/IMG_4755-2048x2048.jpeg 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Eine junge Lehrerin pendelt t\u00e4glich mit dem Zug in eine nahegelegene Stadt, um zu ihrer ersten Arbeitsstelle zu gelangen. Vieles ist in ihrem Leben im Umbruch, die neue Rolle als Lehrende, nicht sehr viel \u00e4lter als ihre Sch\u00fcler*innen, es passt noch nicht. Nicht so ganz passt auch die Aff\u00e4re zu dem verheirateten Mann, den sie am ersten Arbeitstag im Zug trifft. Die Ich-Erz\u00e4hlerin startet unsicher in ihren neuen Lebensabschnitt. Der Arbeitsalltag ist \u00fcberfordernd und schon irgendwie bedr\u00fcckend gleichzeitig. Sie pendelt nicht nur zwischen ihrer Wohnung und der Schule, sondern auch zwischen Vergangenheit und Zukunft, Sich-Gehenlassen und Sich-Zusammenrei\u00dfen, Gef\u00fchl und Vernunft. Die Suche der \u201eNeuen Reisenden\u201c portr\u00e4tiert die d\u00e4nische Autorin Tine H\u00f8eg in ihrem preisgekr\u00f6nten Debutroman von 2017, der nun auch auf Deutsch erh\u00e4ltlich ist. Als monologische Darstellung war das Werk auch schon auf der B\u00fchne. Das erste Durchbl\u00e4ttern macht etwas stutzig, die kurzen Kapitel in einem lyrischen Textsatz, jeder neue Satz eine neue Zeile, manchmal nur Schlagw\u00f6rter, keine Interpunktion \u2013 geht sich da ein Roman aus? Es geht. Und wie. Trotz knappster Sprache, erzeugt H\u00f8eg ein extrem dichtes Leseerlebnis. Es wird genug gesagt, um in die Welt der Erz\u00e4hlerin hineingesogen zu werden und teilzuhaben an diesem jungen Erwachsenenleben der heutigen Zeit. Es bleibt gro\u00dfe Vorfreude auf mehr von Tine H\u00f8eg.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tine H\u00f8eg: Neue Reisende.<\/strong> Aus dem D\u00e4n. von Gerd Weinreich. 128 Seiten, Droschl, Graz\/Wien 2020, EUR 19,00<\/p>\n\n\n\n<p><em>erstmals erschienen in <a href=\"https:\/\/weiberdiwan.at\/reise-zum-ich\/\">WeiberDiwan Sommer 2020<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine junge Lehrerin pendelt t\u00e4glich mit dem Zug in eine nahegelegene Stadt, um zu ihrer ersten Arbeitsstelle zu gelangen. 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