{"id":156,"date":"2014-12-01T12:57:13","date_gmt":"2014-12-01T10:57:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/?p=156"},"modified":"2015-11-01T17:40:36","modified_gmt":"2015-11-01T15:40:36","slug":"finnische-vielfalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/finnische-vielfalt\/","title":{"rendered":"Finnische Vielfalt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-55\" src=\"http:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/Helsinki07-049-300x200.jpg\" alt=\"Helsinki07 049\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/Helsinki07-049-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/Helsinki07-049-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong>Die Frankfurter Buchmesse ist vorbei. Finnland wieder in weite Ferne ger\u00fcckt. Geblieben sind die zahlreichen Klischees, die \u00fcber das diesj\u00e4hrige Gastland medial breit und breiter getreten wurden. Aber zu beobachten war auch, dass \u00fcber besonders viele Autorinnen berichtet wurde, w\u00e4hrend kaum ein Autor im Ged\u00e4chtnis blieb. nordstein\u00a0hat ausgew\u00e4hlte Neuerscheinungen aus Finnland gelesen und versucht einen Blickwinkel ohne Sauna, PISA-Test und schrullige Schweigsamkeit zu finden.<\/strong><\/p>\n<p>Finnlands Geschichte ist gepr\u00e4gt von der abwechselnden Vorherrschaft der beiden Nachbarn Schweden und Russland, was auch seine Kultur beeinflusste. Schwedisch ist neben Finnisch immer noch zweite Amtssprache. Obwohl die finnlandschwedische Bev\u00f6lkerung einen Anteil von nur knapp\u00a0sechs Prozent an der Gesamtbev\u00f6lkerung hat, ist die literarische Produktion rege. Finnische Belletristik wird erst seit etwa 150 Jahren \u00fcberhaupt verlegt, hat sich inzwischen aber zu einer gro\u00dfen Vielfalt entwickelt. Heute gibt es in Finnland 3.500 Verlage, die j\u00e4hrlich etwa 4.500 Titel auflegen. Lesen hat einen hohen Stellenwert, das \u00f6ffentliche Bibliothekssystem ist bestens ausgebaut. Angeblich werden in Finnland 17 B\u00fccher pro Kopf und Jahr gelesen (optimistische Sch\u00e4tzungen f\u00fcr \u00d6sterreich sprechen von elf).<\/p>\n<p>Finnische Literatur gilt jedoch als schwer zug\u00e4nglich, weil schwer zu \u00fcbersetzen. Finnisch geh\u00f6rt zur finno-ugrischen Sprachfamilie und unterscheidet sich in Grammatik (15 F\u00e4lle!) und Syntax grundlegend von den indo-europ\u00e4ischen Sprachen. Im Zusammenhang mit dem mit der Buchmesse einhergehenden Hype an Neuerscheinungen und \u00dcbersetzungen wurde auch deren Qualit\u00e4t bem\u00e4ngelt. Interessant ist angesichts der Binnen-I-Diskussionen in \u00d6sterreich die Tatsache, dass das Finnische kein grammatikalisches Geschlecht kennt. Was im Falle von \u00dcbersetzungen schon mal Fragen aufwirft, wenn zum Beispiel die Handlung eines Romans eine nicht n\u00e4her benannte Angebete andeutet, auf die dann pl\u00f6tzlich mit maskulinen Pronomina verwiesen wird.<\/p>\n<h4><b>Gefeierte Autorinnen<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-606\" src=\"http:\/\/weiberdiwan.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Finnland_01.png\" alt=\"Finnland_01\" width=\"300\" height=\"244\" \/><\/b><\/h4>\n<p>In den Berichten zur Buchmesse kommen auff\u00e4llig viele Frauen prominent vor. Vielleicht auch deshalb, weil einige optisch auff\u00e4llige Frauen darunter sind. So zum Beispiel die Bestsellerautorin <strong>Sofi Oksanen<\/strong>, die sich in Interviews verwundert zeigte, im deutschsprachigen Raum andauernd auf ihr \u00c4u\u00dferes angesprochen zu werden, in Finnland sei das nicht der Fall. Verwunderung \u00e4u\u00dferte sie auch \u00fcber sexistische Werbung an allen Ecken und dar\u00fcber, dass Boulevardzeitungen hierzulande immer noch eine Seite-F\u00fcnf-Nackte drucken. Ihr aktuelles Buch\u00a0\u201eAls die Tauben verschwanden\u201c\u00a0besch\u00e4ftigt sich wie ihr gro\u00dfer Erfolg \u201eFegefeuer\u201c mit der Geschichte Estlands.<\/p>\n<p>Die hierzulande wohl bekannteste finnische Autorin w\u00e4re heuer 100 Jahre alt geworden \u2013\u00a0<strong><a href=\"http:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/tove-jansson-freiheit-ist-das-beste-von-allem\/\">Tove Jansson<\/a><\/strong>, die Sch\u00f6pferin der Mumins. Ihrem Leben und umfassenden Werk als Malerin, Autorin und Comiczeichnerin ist in dieser Ausgabe ein eigenes Portr\u00e4t gewidmet. Im deutschsprachigen Raum wurden die Mumins besonders durch verschiedene Fernsehadaptionen mehreren Generationen von Kindern zug\u00e4nglich.<\/p>\n<h4><b>Neue Frauenbewegung<\/b><\/h4>\n<p>Anfang der 1980er Jahre gewann mit <strong>M\u00e4rta Tikkanen<\/strong> eine weitere, ebenfalls schwedisch schreibende Autorin aus Finnland einige Aufmerksamkeit und wurde in der Neuen Frauenbewegung interessiert rezipiert. In ihrem Buch \u201eWie vergewaltige ich einen Mann\u201c (orig. \u201eM\u00e4n kan inte v\u00e5ldtas\u201c, dt. \u201eM\u00e4nner kann man nicht vergewaltigen\u201c) bricht sie das Tabuthema Vergewaltigung gleich zweifach. Zum ersten, indem sie \u00fcberhaupt dar\u00fcber schreibt, und zum zweiten, indem sie eine vergewaltigte Frau zur R\u00e4cherin werden l\u00e4sst, die ihrem Peiniger ebenfalls sexuelle Gewalt antut.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/siekkinen_wieliebeentsteht.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-286\" src=\"http:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/siekkinen_wieliebeentsteht-300x300.jpg\" alt=\"siekkinen_wieliebeentsteht\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/siekkinen_wieliebeentsteht-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/siekkinen_wieliebeentsteht-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/siekkinen_wieliebeentsteht-1024x1024.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wie ein Nachklang der Neuen Frauenbewegung liest sich der Erz\u00e4hlband \u201eWie Liebe entsteht\u201c von <strong>Raija Siekkinen<\/strong>. Im Original sind die preisgekr\u00f6nten Erz\u00e4hlungen bereits 1991 erschienen. Thematisch kreisen die Geschichten um Paarbeziehungen, Ehe, Betrug, Gewalt. Im Mittelpunkt steht jeweils eine Frau. In \u201eEin nat\u00fcrlicher Tod\u201c trauert eine Frau mittleren Alters um ihren Mann, was eine j\u00fcngere mit ihrer Einstellung zu Beziehungen allgemein und ihrer eigenen im Speziellen konfrontiert. In \u201eEine Erfahrung\u201c k\u00e4mpft eine Studentin, \u00fcber eine versuchte Vergewaltigung hinwegzukommen. In der titelgebenden Erz\u00e4hlung \u201eWie Liebe entsteht\u201c erfahren wir entgegen dem Titel, wie Liebe manchmal lange unbemerkt vergeht. Obwohl die Erz\u00e4hlst\u00fccke recht kurz sind, schafft die Autorin mit wenigen Worten eine sehr authentische, nachvollziehbare Stimmung. Durch knappe Andeutungen erfahren wir vom bisherigen Leben der Protagonistinnen. Eingeflochtene Erinnerungen stellen einen Bezug zwischen einem Jetzt und einem Damals her, eine Spannung an einem Punkt im Leben, wo es gilt, eine Entscheidung f\u00fcr die Zukunft zu f\u00e4llen oder auch das Momentane zu akzeptieren.<\/p>\n<p>Zur \u00e4lteren Generation der Autorinnen geh\u00f6rt auch \u00a0<strong>Ulla-Lena Lundberg<\/strong>, die <a href=\"http:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/lundberg_eis.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-287 alignright\" src=\"http:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/lundberg_eis-300x300.jpg\" alt=\"lundberg_eis\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/lundberg_eis-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/lundberg_eis-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/lundberg_eis-1024x1024.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>seit mehr als f\u00fcnfzig Jahren schreibt. Sie stammt von den zwischen Finnland und Schweden liegenden \u00c5land-Inseln, die rein schwedischsprachig zu Finnland geh\u00f6ren, aber mit umfassenden Autonomierechten ausgestattet sind, einschlie\u00dflich Ausnahmen im Zollverkehr, was nach wie vor eintr\u00e4gliche Dutyfree-Gesch\u00e4fte erm\u00f6glicht. In ihren Romanen besch\u00e4ftigte sich Lundberg immer wieder ausf\u00fchrlich mit der Geschichte und den Lebensbedingungen \u00c5lands. F\u00fcr \u201eEis\u201c, ihren ersten auf Deutsch erschienenen Roman, erhielt sie mit dem Finlandia-Preis eine hohe Auszeichnung. Der Roman beschreibt das Leben der Inselwelt in den sp\u00e4ten 1940er Jahren. Ein Leben sehr nah an den Naturgewalten, wo man auf den entlegenen Inseln stark auf sich gestellt war. Im Zentrum steht eine junge Pastorsfamilie, die als Zugezogene ihren Platz in der Inselgemeinschaft sucht und findet. Doch das Leben dort ist hart und Gl\u00fcck und Frieden sind nicht von Dauer. F\u00fcr Liebhaberinnen sch\u00f6ner B\u00fccher auch aufgrund des sehr gelungenen Covers ein Fundst\u00fcck.<\/p>\n<h4><b>Vorbild Finnland<\/b><\/h4>\n<p>Finnland gilt gemeinsam mit den anderen skandinavischen L\u00e4ndern als Vorzeigebeispiel f\u00fcr gelungene Gleichstellungspolitik. Eine sehr hohe Frauenbesch\u00e4ftigungsquote bei gleichzeitig hoher Geburtenrate ist auf gute soziale Absicherung und einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuungspl\u00e4tze zur\u00fcckzuf\u00fchren. Der Frauenanteil in politischen Institutionen ist hoch. Finnland war 1906 das erste Land, in dem Frauen das aktive und passive Wahlrecht erhielten.<\/p>\n<p>Wie die Realit\u00e4t trotz wunderbarer Statistiken in Finnland aussieht, spiegelt sich freilich eindr\u00fccklich in der Literatur. Ganz im skandinavischen Trend gesellschaftskritischer Kriminalliteratur steht etwa\u00a0<strong>Leena Lehtolainen<\/strong>, deren B\u00fccher zeitnah immer auch auf Deutsch erscheinen.<\/p>\n<p>In der ebenfalls sehr bewegten Jugendliteraturszene sticht <strong>Salla Simukka<\/strong> hervor, von der heuer der erste Band einer Thrillertrilogie mit dem Titel\u00a0<a href=\"http:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/schneewittchen\/\">\u201eSo rot wie Blut\u201c<\/a>\u00a0auf Deutsch erschienen ist. Die weiteren B\u00e4nde sollen demn\u00e4chst folgen. Neben einer soliden spannenden Krimihandlung (Mord, Prostitution, Korruption, Mafia) \u00fcberzeugt vor allem die vielschichtige Hauptfigur Lumikki (dt. Schneewittchen), deren Identit\u00e4tsfindung, Traumaverarbeitung, Liebeszweifel atemlos auf den n\u00e4chsten Band warten machen.<\/p>\n<h4><b>Finnisch seltsam<\/b><\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/sinisalo_finnisches_feuer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-288\" src=\"http:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/sinisalo_finnisches_feuer-300x300.jpg\" alt=\"sinisalo_finnisches_feuer\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/sinisalo_finnisches_feuer-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/sinisalo_finnisches_feuer-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/wp-content\/uploads\/sinisalo_finnisches_feuer-1024x1024.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Seltsamen Charakterzuschreibungen, die im Ausland Finnland allgemein und seinen Kulturschaffenden im Speziellen angedeihen, treten einige junge LiteratInnen offensiv entgegen, indem sie ihre genrem\u00e4\u00dfig schwer greifbaren Werke als <a href=\"http:\/\/www.finnishweird.net\/\" target=\"_blank\">\u201eFinnish Weird\u201c<\/a> labeln. Gepr\u00e4gt hat den Begriff <strong>Johanna Sinisalo<\/strong>, deren Buch \u201eFinnisches Feuer\u201c dem absolut entspricht. Der deutsche Titel ist leider ziemlich daneben, das Original hei\u00dft \u201eSonnenkern\u201c, was auf die sch\u00e4rfste Chiliz\u00fcchtung der Welt, so hei\u00df wie der Kern der Sonne, anspielt. Chili ist in Sinisalos dystopischer Welt die angesagteste Droge. Alkohol, Nikotin, selbst Koffein sind verboten und auch am Schwarzmarkt kaum erh\u00e4ltlich. Doch das wirklich Kranke in dieser auf Gesundheit optimierten Welt ist die genetische Ver\u00e4nderung aller weiblichen Kinder in Richtung allgemeiner Sch\u00f6nheitsnormen und die Erziehung der M\u00e4dchen zu\u00a0uniformen d\u00fcmmlichen Tussis, deren Namen alle auf -anna enden und deren einziger Lebenszweck es ist, mit 14 auf den Heiratsmarkt zu kommen. In einer collagenartigen Zusammenstellung unterschiedlicher Textsorten konstruiert Sinisalo diese Welt und erz\u00e4hlt gleichzeitig die Geschichte zweier ungleicher Schwestern, die auf ganz unterschiedliche Art zugrunde zu gehen drohen. Schwere Kost.<\/p>\n<p>Ebenfalls zum Genre \u201eFinnish Weird\u201c zu rechnen ist\u00a0<strong>Emmi\u00a0It\u00e4ranta<\/strong>, die in einer an Jugendliche adressierten Geschichte <a href=\"http:\/\/www.nordstein.at\/literatur\/durst\/\">\u201eDer Geschmack von Wasser\u201c<\/a> eine ganz andere, aber auch beklemmende Dystopie entwirft.<br \/>\nSo unterschiedlich die hier referierten B\u00fccher, so lang ist die Liste derjenigen, die hier noch nicht genannt wurden. F\u00fcr alle, die noch nicht genug haben, lohnt sich die Suche nach <strong>Leena Lander, Monika Fagerholm, Edith S\u00f6dergran, Anna-Leena H\u00e4rk\u00f6nen, Johanna Holmstr\u00f6m<\/strong> und <strong>Rosa Liksom<\/strong> \u2013 oder auch nach den wenigen auf Deutsch erh\u00e4ltlichen samischen Lyrikerinnen, denen auch Aufmerksamkeit geb\u00fchrt, wie <strong>Inger-Mari Aikio-Arianaick<\/strong> oder <strong>Rauni Magga Lukkari<\/strong>.<\/p>\n<p><b>Raija Siekkinen: Wie Liebe entsteht.<\/b> <strong>Erz\u00e4hlungen. <\/strong>\u00dcbersetzt von Elina Kritzokat.\u00a0<i>176 Seiten, D\u00f6rlemann, Z\u00fcrich 2014\u00a0<\/i>EUR 17,40<\/p>\n<p><b>Ulla-Lena Lundberg: Eis. Roman. <\/b>\u00dcbersetzt von Karl-Ludwig Wetzig.\u00a0<i>527 Seiten, mareverlag,\u00a0<\/i><i>Hamburg 2014\u00a0<\/i>EUR 24,70<\/p>\n<p><b>Salla Simukka: So rot wie Blut. Thriller. <\/b>\u00dcbersetzt von Elina\u00a0Kritzokat.\u00a0<i>281 Seiten, Arena,\u00a0W\u00fcrzburg 2014<\/i>\u2002EUR 15,50<\/p>\n<p><b>Emmi It\u00e4ranta: Der Geschmack von Wasser. Roman. <\/b>\u00dcbersetzt von Anu Stohner.\u00a0<i>338 Seiten, dtv,\u00a0M\u00fcnchen 2014<\/i>\u2002EUR 15,40<\/p>\n<p><b>Johanna Sinisalo: Finnisches Feuer. Roman. <\/b>\u00dcbersetzt von Stefan Moster.\u00a0<i>318 Seiten, Tropen \u2013 Klett Cotta, Stuttgart 2014<\/i>\u2002EUR 22,60<\/p>\n<p>erstmals erschienen in <a href=\"http:\/\/weiberdiwan.at\/finnische-vielfalt\/\" target=\"_blank\">WeiberDiwan 02\/2014<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frankfurter Buchmesse ist vorbei. Finnland wieder in weite Ferne ger\u00fcckt. Geblieben sind die zahlreichen Klischees, die \u00fcber das diesj\u00e4hrige Gastland medial breit und breiter getreten wurden. 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